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Der Vorbeugekomplex

Wie die Stasi sich auf den "Tag X" vorbereitete

Seit 1967 erfassen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit fast 85.000 missliebige DDR-Bürger im sogenannten Vorbeugekomplex. Das MfS  will sie im Fall von Inneren Spannungen oder Konflikten innerhalb von 24 Stunden verhaften, isolieren oder verstärkt überwachen. Dafür arbeiten sie einen akribischen Plan großen Ausmaßes…

Die Planungsvorlage dafür ist die „Direktive 1/67“ vom Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke. 1967 initiiert, wurde dieser Plan von Generationen von Stasimitarbeitern im Auftrag der DDR-Regierung bis November 1989 perfektioniert und ständig aktualisiert. Dass er nie zur Anwendung kam, ist ein Wunder der Geschichte.

Diese Projekt entsteht in Kooperation mit Scoopfilms und wird gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Drehzeit: 27.08.2017 bis 12.10.2017
Drehort: Berlin, Weimar, Erfurt, Dresden, Leipzig
Produktion: Scoopfilms / HerrmannFilm
Ton: Andreas Mohnke
Motion Design: Lukas von Bülow, Stephan Ecks, Julia Bajohr
Redaktion: Jens Stubenrauch
Produzent: Katharina Herrmann
Kamera: Till Vielrose
Schnitt: Mario Albrecht
Musik: Leonard Petersen
Autor: Katharina Herrmann
Regie: Konrad Herrmann
Sendung: N.N.
Auftraggeber: rbb / Bundesstiftung für Aufarbeitung der SED-Diktatur
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